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Parkett: Was ist das?

Kurz gesagt: Ein Bodenbelag aus Echtholz und Holzwerkstoffen. Beschäftigt man sich ausführlicher mit Parkett, wird schnell klar, dass grundsätzlich zwischen Mehrschicht- und Massivparkett differenziert wird. Mehrschichtparkett, auch Fertigparkett genannt, beinhaltet neben der oberen Echtholzschicht auch eine integrierte Trägerplatte aus Holz oder einer Holzwerkstoffplatte mit stabilisierendem Gegenzug. Damit ist der Aufbau ähnlich wie beim Laminat. Allerdings gibt es zwischen Laminat und Fertigparkett erhebliche Unterschiede, vor allem im Hinblick auf die Decklage aus Dekorfolie beziehungsweise Echtholz. In der Regel verfügt Fertigparkett zudem über eine Klick-Verbindung, was die Verlegung auch für Hobby-Handwerker deutlich vereinfacht.

Was ist bei Parkett zu beachten?

Wenn Sie einen Parkettboden kaufen möchten, können Sie im Vorfeld nicht nur bestimmen, ob Sie Massiv- oder Fertigparkett bevorzugen. Vielmehr gibt es zahlreiche Punkte, die Sie Schritt für Schritt durchgehen können, um hinterher Ihr persönliches Wunschparkett zu erhalten. Dazu gehören unter anderem:

  • Holzart (z. B. Eiche, Buche)
  • Farbe / Farbton (z. B. Weiß, Hell, Dunkel)
  • Dielenoptik (z. B. Schiffsboden, Landhausdiele)
  • Sortierung (z. B. lebhaft, natürlich)
  • Oberflächenbehandlung (z. B. geölt, lackiert)
  • Oberflächenstruktur (z. B. gebürstet, geschliffen)
  • Maße (Länge, Breite, Stärke)
  • Anzahl der integrierten Schichten (z. B. Zwei oder Drei)
  • Integrierte Trittschalldämmung oder (meistens) zusätzliche Trittschalldämmung
  • Verlegeart (schwimmend und/oder verklebt)
  • Preis (Quadratmeterpreise ab rund 12 Euro bis mehr als 200 Euro)

Sollte man Parkettboden verkleben oder schwimmend verlegen?

Meistens wird Parkett vollflächig verklebt – und zwar vom Profi. Diese Verlegeart bietet sich auch an, wenn Sie eine Fußbodenheizung haben. So gibt es keinen Raum zwischen Untergrund und Bodenbelag, den Sie zunächst erwärmen müssten, bevor etwas an der Parkettoberfläche zu spüren wäre. Achten Sie aber bitte darauf, dass der verwendete Kleber Wärme aushalten kann und die Trittschalldämmung nicht die gesamte Wärme nur in sich speichert. Zudem sollten Sie generell die Hinweise der Parketthersteller berücksichtigen. So sind beispielsweise unter anderem Ahorn oder Buche Holzarten, die nicht für die Kombination mit einer Fußbodenheizung geeignet sind.
Eine schwimmende Verlegung ist beim Fertigparkett im Regelfall per Klickverbindung möglich und deshalb auch schon vom ambitionierten Hobby-Handwerker mit etwas Geschick durchführbar. Hier gilt es aber, den Untergrund näher zu untersuchen: Ist dieser zu uneben, sollte er vorab ausgeglichen werden, um ungewünschte Lücken zwischen den einzelnen Parkettdielen vorab zu verhindern.

Pflege und Reinigung von Parkett

Wie Sie Parkettboden optimal pflegen und reinigen können, hängt maßgeblich von der Oberfläche ab. Grundsätzlich lässt sich aber sagen, dass Sie Parkett in der Regel erst nach frühestens zehn bis 20 Jahren komplett abschleifen und neu behandeln müssen. Die Möglichkeit, ob einmalig oder mehrfach abgeschliffen werden kann, hängt insbesondere von der Stärke der Nutzschicht des Parketts ab. Wenn Sie unsicher sind, fragen Sie einfach bei Ihrem HolzLand-Händler in der Nähe nach. Dieser berät Sie gerne und verleiht oft sogar Parkettschleifmaschinen, so dass Sie auf Wunsch selbst aktiv werden können.

Lackierte Oberfläche: Extrem pflegeleicht

Parkett mit einer lackierten Oberfläche ist äußerst pflegeleicht und kann trocken oder nebelfeucht abgewischt werden. Zusätzlich sind milde Reinigungsmittel beziehungsweise spezielle Pflegemittel für Lackoberflächen zu empfehlen. Der Lack verschließt die Poren des Holzes – versiegelt es also und macht es sehr widerstandsfähig.
Sollte die lackierte Parkettoberfläche trotz ihrer Robustheit an einer Stelle einmal ausgebessert werden müssen, ist es dafür allerdings notwendig, die gesamte Fläche abzuschleifen und neu zu bearbeiten. Die Behandlung wäre dann zum Beispiel auch mit Öl möglich, kann jedoch auch wieder mit Lack erfolgen.

Geölte Oberfläche: Natürlich schön

Ein Parkettboden mit einer naturgeölten Oberfläche kommt bei vielen Kunden gut an. Die Gründe sind vielfältig. Zum einen behält das Parkett ein natürliches Aussehen. Zum anderen ist eine Reparatur auch stellenweise durch Anschleifen und Nachölen ganz einfach möglich. Entstandene Dellen können Sie bei einem rustikalen Erscheinungsbild Ihres Parketts sogar ohne großen Aufwand mit Hartwachs ausgleichen. Ist die Sortierung Ihres Parkettfußbodens ruhiger gehalten, ist es möglich, das gesamte Brett mit der Beschädigung auszutauschen – sofern das Parkett vollflächig verklebt wurde. Ansonsten haben Sie natürlich auch die Möglichkeit, den gesamten Parkettboden abzuschleifen und diesen nachzuölen. Bitte beachten Sie, dass Lack in diesem Fall nicht mehr verwendet werden kann, da Restöl tief in den Poren verbleibt. Trotzdem verliert sich zumindest das Öl aus der Parkettoberfläche nach und nach schon durch wöchentliches nebelfeuchtes Wischen. Daher ist es wichtig, dass Sie zwischendurch spezielle Holzbodenseife verwenden.

Parkett günstig online kaufen auf HolzLand.de

Parkett kaufen Sie günstig im HolzLand-Online-Shop. Hier finden Sie neben Parkettboden auch das passende Zubehör, darunter Verlegewerkzeug, Bodenprofile oder Sockelleisten. Klicken Sie sich ganz einfach durch die Kategorie und entdecken Sie das vielseitige Angebot in diesem Bereich. Reservieren Sie sich den passenden Parkettfußboden und holen Sie ihn ab oder lassen Sie sich das Parkett zu niedrigen Kosten oder sogar je nach Bestellwert gratis bequem nach Hause liefern. Sie allein entscheiden! Sie können auch vorab die Parkett-Ausstellung unserer Händler besuchen und für Sie interessante Produkte betrachten beziehungsweise Handmuster ausleihen. So erleben Sie hinterher definitiv keine bösen Überraschungen. In jedem Fall stehen Ihnen die HolzLand-Händler mit Rat und Tat zur Seite!
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