Die kopfseitige Verschraubung ist die klassische Methode, um Terrassendielen zu fixieren. Hierzu werden die Terrassendielen mit Edelstahlschrauben mit der Unterkonstruktion verschraubt. Spezielle Unterlagen schaffen einen Abstand zwischen Holz-Terrassendielen und Unterkonstruktion, damit nicht Holz auf Holz liegt.
Terrassendielen benötigen spezielle Schrauben. A2-Schrauben (Edelstahl) sind der Standard. Aufgrund besonderer Umgebungsfaktoren, des Gerbsäureanteils oder einer speziellen Veredelung können auch A4-Schrauben (säure- und seeluftbeständiger Edelstahl) erforderlich sein. Orientieren Sie sich dabei gerne an den Zubehörempfehlungen oder sprechen Sie uns bei Fragen auch jederzeit gerne an.
Swero GmbH & Co. KG
Hiltensweiler 4/2
88239 Wangen im Allgäu
Dänemark
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Bereits seit Jahrtausenden werden Hitzeverfahren genutzt, um Holz verbesserte Eigenschaften zu verleihen. Bei Thermoholz wird durch ein spezielles Wasserdampf-Verfahren ganz ohne schädliche Chemie eine neue Holzstruktur erreicht, welche vor allem die Witterungsbeständigkeit extrem verbessert. Auch das Quell- und Schwindverhalten wird deutlich reduziert. Typischerweise hat Thermoholz eine attraktive dunkle Färbung. Klassische Hölzer für die Thermo-Modifizierung sind Kiefer und Esche, wobei letztere besonders dauerhaft ist.
Dieses Nadelholz gehört grundsätzlich zu den günstigeren Gartenhölzern, kann aber durch Veredelungen auch deutlich aufgewertet werden. Um für den Außeneinsatz tauglich zu sein, benötigt die Kiefer mindestens eine Kesseldruckimprägnierung ("Kiefer KDI"). Damit hat sie eine Dauerhaftigkeitsklasse von 3-4. Das gilt meistens für die einfacheren Einsatzbereiche.
Es gibt aber weitere Veredelungen, die die Dauerhaftigkeitsklasse und den Einsatzbereich von Kiefernholz deutlich erhöhen können. Durch thermische Behandlung (also hohe Erhitzung) wird die Oberfläche so versiegelt, dass beispielsweise Pilze nicht mehr eindringen können. Dieses Verfahren wird häufig bei Terrassendielen eingesetzt und sorgt in der Regel für eine Dauerhaftigkeitsklasse von 2.
Ebenfalls bei Terrassendielen gibt es das Verfahren der Silikatimprägnierung, das sorgt sogar für eine Dauerhaftigkeitsklasse von 1, die höchste erreichbare Klasse für Hölzer im Außenbereich.
Der Werkstoff aus der Natur verbindet eine hohe Leistungsfähigkeit mit natürlicher Schönheit und einer komfortablen Verarbeitung. Im Gartenbereich spielt die verwendete Holzart eine wichtige Rolle. Sie bestimmt u. a., wie dauerhaft und damit langlebig das Holz ist. Insbesondere bei Terrassendielen, aber auch z. B. beim Zaun spielt die Witterungsbeständigkeit und Widerstandskraft gegen Schädlinge ("Dauerhaftigkeit") eine wichtige Rolle und wirkt sich auch entsprechend auf den Preis aus.
Für die Sortierung findet man bei Holz-Terrassendielen häufig die Unterscheidung in „standard“ und „premium“. Die Differenzierung basiert unter anderem auf sogenannten „Pinholes“. Diese „Bohrlöcher“ entstehen bei frisch geschlagenem Holz durch kleine Insekten, die aber bei der Verarbeitung und somit auch bei den fertigen Produkten abgestorben sind. Trotzdem verbleiben auf der Holzoberfläche kleine schwarze Punkte, die aber einzig Auswirkungen auf die Optik und nicht auf die Qualität haben. Bei der Sortierung „standard“ sind deutlich mehr Pinholes, aber auch Farbabweichungen oder Äste, zu tolerieren als bei der Sortierung „premium“.
Die höchste Dauerhaftigkeitsklasse 1 ("sehr dauerhaft") besitzen Gartenhölzer (Massivholz und WPC/BPC) mit einer exzellenten Widerstandsfähigkeit gegen Insekten, Schädlinge und Pilze, welche zu einem Verrotten des Holzes führen können. Die durchschnittliche Lebensdauer liegt bei mindestens 25 Jahren.
Mittlere Farbtöne sind zumeist kräftiger als helle Farben und dadurch die erste Wahl für eine entsprechende Gartengestaltung mit satten Farbtönen: z. B. Terrassendielen, Zäune und Gartenmöbel mit unvergrautem Holz oder aus UV-beständigen Verbundmaterialien.