PITCH PINE - Pinus palustris

Botanische Bezeichnung

Pinus palustris, Familie - Pinaceae

Weitere Handelsnamen

Pechkiefer, Sumpfkiefer (D), Longleaf Pine, Southern Yellow Pine, USA Loblolly Pine (GB)

Vorkommen

Südliches Nordamerika, Mittelamerika

Eigenschaften

Die Holzfarbe des Splints ist gelblichweiß bis blassbraun und die des Kerns gelblichbraun bis braun, matt und glänzend. Das Holz besitzt keine Poren, sehr kleine und nur als feine Spiegel erkennbare Holzstrahlen und Harzkanäle auf Längsschnitten als braune bis schwarze Linien. Pitch Pine ist einer der schweren und meist harzreichen Kiefernhölzer, die strukturell sowie farblich dem Oregon Pine (Douglasie) oder dem Lärchenholz ähneln können. Die Trocknung verläuft bei geradfaseriger Ware ohne Wertminderung, nur im Splintholz sind öfter Haarrisse und in stark harzigen Partien sind auch Verformungen sowie Risse möglich. Das Stehvermögen gleichmäßig strukturierter Hölzer ist befriedigend.

Resistenz

Die natürliche Pilzfestigkeit des Kernholzes ist gut, die des Splintes nicht ausreichend für Außenverwendung.

Verarbeitung

Das Holz lässt sich gut von Hand und maschinell bearbeiten, sägen, hobeln, bohren, fräsen und verschrauben. Nur bei sehr harzreichen Qualitäten ist mit einem stärkeren Verschmieren der Sägezähne, Schneiden und Schleifmittel sowie einer erhöhten Spaltbarkeit zu rechnen. Bei weitringigem Holz kann das Fräsen und das Bohren beeinträchtigt werden. Desweiteren zeigt das Holz einen guten Klebehalt für geleimte Verbindungen, mit Ausnahme besonders harziger Qualitäten.

Verwendung

Konstruktionsholz, Bauholz, Fenster, Türen, Fußböden, Masten, Schiffbau