GARAPA - Apuleia leiocarpa und Apuleia molaris

Botanische Bezeichnung

Apuleia leiocarpa und Apuleia molaris

Weitere Handelsnamen

Südamerika/„Apuleia molaris“ überwiegend im Amazonasgebiet, „Apuleia leiocarpa“ hauptsächlich an der Atlantikküste Brasiliens (vom Staat Bahia bis zum Staat Rio Grande)

Vorkommen

Brasilien, Argentinien, Paraguay, Bolivien, Peru, Kolumbien, Venezuela

Eigenschaften

Splintholz deutlich abgesetzt, 50 - 110 mm breit, blassgelb, Kernholz im frischen Zustand zitronengelb, mit der Zeit hellbraun nachdunkelnd. Faserverlauf gerade bis wechseldrehwüchsig. Farblich wie strukturell überwiegend homogenes Holz von feiner bis mittlerer Textur und hoher Dichte; Holzbild je nach Faserverlauf schlicht bis dekorativ. Geruch: Garapa entfaltet im frischen Zustand einen charakteristischen Mandelgeruch.

Resistenz

Sehr gut auch im direkten Erdkontakt. Dauerhaftigkeitsklasse DK 1-2.

Verarbeitung

Garapa hat eine sehr hohe Restfeuchte - ca. 20-25%. Die Lagerung sollte daher wie folgt erfolgen: nicht lose in der Sonne - die Dielen würden sich sofort verziehen (Dielen zusammengebunden), wenn möglich waagerecht und senkrecht gelattet - damit Luft dazukommt. Aufgrund des langen Transportweges sind die Dielen zum Teil mit oberflächlichem Pilz/Schimmel befallen. Man gibt den Dielen dann Luft und kann diese mit einem Dampfstrahler und Bürste reinigen. Eventuelle Wasserflecken, Abfärbungen von Metallbändern und Farbunterschiede verschwinden unter Einwirkung von UV-Strahlen und Regen nach ca. 1-3 Wochen. Sägen: gut. Hobeln: gut bis mäßig, bedingt durch Wechseldrehwuchs, langsamer Vorschub und geringer Schnittwinkel sind zur Erzielung sauberer Hobelergebnisse empfehlenswert.

Verwendung

Schwimmbadumrandung, Steg, Dachterrassen