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Was sind Rauchschutztüren und wie funktionieren sie?

Im Fall von Bränden stellt das Feuer nur eine der Hauptgefahren für die Bewohner oder Benutzer eines Gebäudes dar. Die andere große Gefahr geht vom Rauch aus, der giftige Dämpfe enthält und auch ohne direkten Kontakt mit Feuer zu schweren Gesundheitsschäden bis zum Tod führen kann. Die Aufgabe einer Rauchschutztür besteht darin, die Ausbreitung von Rauch so lange wie möglich aufzuhalten. 

Zu den häufigsten Einsatzgebieten gehören Treppenhäuser, in denen die Entwicklung von Rauch Fluchtwege behindern könnte sowie Zugänge zu Kellergeschossen, Dachräumen und Werkstätten. Um als Rauchschutztür in Deutschland zugelassen zu werden, muss die Tür den Anforderungen der Rauchschutznorm DIN 18095-1 entsprechen. Sie muss über selbstschließende Türflügel sowie rauchdichte Lippendichtungen verfügen und umlaufend dichtend sein. 

Gibt es einen Unterschied zwischen Rauchschutz- und Brandschutztüren?

Der Unterschied zwischen einer Rauchschutztür und einer Brandschutztür ist bereits am Namen zu erkennen. Brandschutztüren sollen das Feuer aufhalten und sind entsprechend in Feuerwiderstandsklassen wie T30, T60, T 90 und T120 eingeteilt. Das "T" steht dabei für die zeitliche Dauer in Minuten, während der eine Tür das Feuer aufhalten kann. Ob dabei Rauch durch die Tür dringt oder nicht, ist für die Brandschutzeigenschaft nicht erheblich. Umgekehrt sind Rauchschutztüren nur dazu ausgelegt, Rauch, nicht aber Feuer aufzuhalten. 

Wie oft müssen Rauchschutztüren geprüft werden?

Rauchschutztüren erfüllen im Brandfall mit giftiger Rauchentwicklung eine mitunter lebensrettende Funktion. Sie müssen einen Raum vor der Rauchentwicklung auf der anderen Seite der Tür für mindestens zehn Minuten so weit schützen, dass sich Menschen ohne Atemschutzgeräte darin aufhalten können. Um die Funktionsfähigkeit der Rauchschutztür sicherzustellen, ist eine regelmäßige Überprüfung nötig. Die Landesbauordnungen schreiben eine mindestens jährliche Kontrolle vor.

Wer darf Rauchschutztüren einbauen?

Die Montage einer Rauchschutztür muss exakt nach der Montageanleitung, mit dem passenden Werkzeug und den zugelassenen Mitteln für die Befestigung erfolgen. Sie wird von qualifizierten Fachbetrieben durchgeführt. Das beauftragte Unternehmen bestätigt den fachgerechten Einbau einer Rauchschutztür in der sogenannten Übereinstimmungsbestätigung, die der Montageanleitung für die Tür beiliegt. 

Als privater Immobilienbesitzer sollte man davon absehen, eine Rauchschutztür ohne Befähigung und Fachkenntnisse selber einzubauen. Dadurch erhöht sich das Risiko im Gefahrenfall. Darüber hinaus können Versicherungen nicht nachweislich fachgerecht eingebaute Rauch- und Brandschutztüren als Argument nutzen, um den Eintritt des Versicherungsfalls zu bestreiten.

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