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DIY Weihnachtsbaum


Stylischer Weihnachtsbaum aus Massivholz (DIY)

Klare Sache – zum Weihnachtsfest gehört auch ein Weihnachtsbaum. Unser Exemplar aus Massivholz zum Selberbasteln kann entweder eine Alternative sein für den grünen Baum aus dem Wald oder eine nette, ansprechende Ergänzung zum Aufstellen auf dem festlich geschmückten Esstisch! Auf den einzelnen Stäben unseres Baums lassen sich Teelichter platzieren für eine gemütliche Adventsstimmung. Und das Beste ist: Unseren Baum zu basteln ist kinderleicht!

Diese Materialien sind möglich (können aber auch mit Alternativen ersetzt werden)*:


* Lassen Sie sich gerne von Ihrem HolzLand-Fachhändler in der Nähe beraten. Er kann Ihnen passende, vor Ort verfügbare Materialien empfehlen oder hat möglicherweise Restholzbestände. Außerdem können Sie auch übriges Holz von ihrem letzten Heimwerker-Projekt für den DIY-Weihnachtsbaum verwenden. Wieso nicht aus Holzstücken oder Altholz eine raffinierte Dekoration erstellen?

Vorbereitungshinweis

Bei unserem Projekt entstehen Späne, aber auch in Hinblick auf Leim und Dekorwachs oder andere Anstriche sollten Sie Ihren Werkplatz entsprechend präparieren (z. B. mit Zeitungspapier als Unterlage, wenn Sie verleimen und streichen).


 

Schritt 1: Sägen der Rechteckleisten und der Leimholzplatte

Bringen Sie die Reckeckleisten auf die gewünschten Maße (gleichmäßig kleiner werdende Längen für die spitz zulaufende Tannenbaumform). Hierfür nutzen Sie bestenfalls eine Schneidlade, um einfach und sauber im passenden Winkel zuzusägen. Bringen Sie dann die Seiten der zwei Leimholzbretter auf eine Länge, sodass sich ein Quadrat ergibt. Diese werden später für den Sockel verwendet!


 

Schritt 2: Löcher für den Rundstab bohren

Mit dem Forstner Bohrer bohren Sie mittig ein Loch in jede der Rechteckleisten. Beim Endstück für die Spitze können Sie alternativ nur eine Sacklochbohrung vornehmen (also nicht komplett durchbohren), um oben einen glatten Abschluss zu haben.

Tipp: Körnen Sie vorher die Stelle, wo sie den Bohrer ansetzen, damit dieser nicht verläuft bzw. abrutscht (körnen = kleine Vertiefung schaffen).

 

Schritt 3: Kanten brechen

Sowohl bei den Rechteckleisten als auch bei den Leimholzbrettern schleifen bzw. schrägen Sie die Kanten an. Hierfür lassen sich Schleifpapier und Handschleifklotz nutzen. Dies schafft eine bessere Optik und reduziert das Risiko, sich an der scharfen Ecke zu schneiden. Gleichzeitig sind Anstriche besser aufzubringen!

 

Schritt 4: Bretter für Gestell verleimen und bohren 

Verleimen Sie die Leimholzbretter für den Sockel. Wenn der Leim getrocknet ist, können Sie mittig mit dem Forstner Bohrer ein Loch bohren. Optimalerweise fixieren Sie Leimholzbretter mit einer Zwinge, damit sich der Leim nicht durch das Bearbeiten löst.

 

Schritt 5: Oberflächen der Rechteckleisten und des Sockels abschleifen

Schleifen Sie die Oberflächen in Faserrichtung ab, um alle Elemente für einen Anstrich vorzubereiten! Entfernen Sie etwaigen Holzstaub.

 

Schritt 6: Anstreichen mit Dekorwachs

Wenn das Holz trocken und sauber ist, haben Sie die Möglichkeit, es mit dem Dekorwachs zu streichen. Nutzen Sie einen Anstrich für einen dezenten, matten Look und eine stärker durchscheinende Holzmaserung oder – nach ausreichender Trocknung nach Herstellerangabe – einen zweiten Anstrich für eine intensive, stärker deckende Farbgebung.

 

Schritt 7: Probeweise die Rechteckleisten auffädeln und Rundstab sägen

Stecken Sie den Rundstab in den Leimholzsockel und stecken Sie die Rechteckleisten übereinander. Auf diese Weise ermitteln Sie, an welcher Stelle Sie den Rundstab absägen müssen. Wenn Sie das Abschlussstück mit Sackloch erstellt haben, müssen Sie besonderes Augenmerk darauflegen, die passende Länge beim Rundstab abzusägen!

 

Schritt 8: Rundstab mit Gestell verleimen

Entfernen Sie die Rechteckleisten, um den Rundstab mit dem Gestell zu verleimen. Tragen Sie den Leim auf das untere Ende des Rundstabs auf und stecken sie ihn in den Leimholzsockel. Überschüssigen Leim können Sie ganz einfach mit einem feuchten Tuch entfernen, solange er flüssig ist.




 

Schritt 9: Leisten auffädeln – fertig ist der Weihnachtsbaum

Stecken Sie nun die Leisten wieder übereinander – und fertig ist Ihr stylischer Weihnachtsbaum. Dadurch, dass die Leisten nicht verleimt sind, lassen sich diese ganz nach Wunsch verstellen. Auch ein platzsparendes Verstauen für das nächste Weihnachtsfest ist so besonders einfach. Oder möchten Sie die Leisten fest verleimen? Dies ist natürlich ebenfalls möglich!






Abschließende Tipps:

Nun können Sie noch in die Trickkiste greifen und Ihr Bäumchen mit Weihnachtskugeln oder anderen Dekorationen verzieren.

Wir haben Ihnen eine mögliche Materialliste aus unserem HolzLand Onlineshop zusammengestellt. Sollte Ihr HolzLand-Partner vor Ort bestimmte Produkte und Ausführungen nicht haben, können Sie vielleicht auf ein anderes Material ausweichen. Vielfach kann es sinnvoll sein, sperrige Produkte per „reservieren & abholen“ zu ordern, falls die Versandkosten zu hoch ausfallen.

Abschließend wünschen wir Ihnen viel Freude und Erfolg mit unserem kleinen DIY-Projekt.

Festliche Grüße,

Ihr Team vom HolzLand Onlineshop!



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