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Aufmaß für Tür und Zarge


Wie nimmt man für Zarge und Tür korrekt Maß?

Wenn Sie eine neue Innentür aus Holz oder Glas erwerben möchten, gilt es natürlich vorher, das benötigte Maß zu ermitteln. Der Austausch eines Türblatts in einer bestehenden Zarge mit Normmaßen ist tatsächlich vergleichsweise einfach. Aber wenn es um eine Türeninstallation inklusive Zarge („Türrahmen“) geht – etwa im Rahmen eines Neubaus oder auch bei einer komplett neuen Wandkonstruktion – ist bereits beim Messen Präzisionsarbeit gefragt! Unser Ratgeberartikel soll Ihnen beim korrekten Maßnehmen helfen und Sie auch auf so manche Stolperfalle hinweisen, damit Sie diese erfolgreich überwinden.
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Ratgeber Maßnehmen bei Türblatt & Zarge

Aufmaß für den Einbau in eine vorhandene Zarge

Wie schon erwähnt, ist der Einbau in eine vorhandene Zarge einfach. Ob ein „Normmaß“ vorliegt (was in den meisten Fällen so ist), merken Sie recht schnell beim Messen. Ist der Wert (fast) exakt bei einem der gängigen Standardmaße innerhalb der klassischen Abstufungen? Dann haben Sie leichtes Spiel bei der Montage! Die gängigen Breiten sind 610 mm, 735 mm, 860 mm oder 985 mm, die Höhe standardmäßig 1985 mm oder 2110 mm. Diese Werte beziehen sich auf die Türblatt-Außenmaße!

Höhe, Breite und Bandabstand messen

Messen Sie von der oberen Kante des fertigen Fußbodens bis zur Oberkante der Zargenfalz, und den Abstand zwischen den äußeren Punkten der Zargenfalz. Am besten an drei verschiedenen Stellen Maß nehmen und jeweils die geringsten Werte nehmen! Auch den Bandabstand müssen Sie messen – die Distanz von der Zargenfalz-Oberkante bis zur Bezugslinie des Bandes, dann den Abstand zwischen den Bezugslinien vom oberen und unteren Band. Die Position des Schließblechs ermitteln Sie durch das Messen des Abstands vom Boden bis zur Unterkante der Fallenaussparung.

Aufmaß bei einer Neukonstruktion bei Rohbau & Co.

Die komplette Neuinstallation einer Tür inklusive Zarge ist eine herausfordernde Tätigkeit, und es ist sicherlich einen Gedanken wert, diese einem professionellen Handwerksbetrieb zu überlassen. Wenn Sie jedoch Talent und fortgeschrittene Erfahrung als Heimwerker mitbringen, kann die Eigenmontage eine Option sein. Nutzen Sie falls irgend möglich die typischen Baurichtmaße nach DIN 18100 bzw. Standardmaße. Achtung: Die Türblattaußenmaße sind unterschiedlich bei dreiseitig gefälzten Türen und bei stumpf einschlagenden Türen.

Achtung: Auch, wenn es verlockend scheint, einfach die Planungsskizzen des Architekten zu nutzen, um die Maße daraus abzulesen, sollten Sie auf jeden Fall im konkreten Rohbau maßnehmen! Oftmals gibt es Abweichungen bei der konkreten Umsetzung der Baupläne.

Höhe und Breite messen

Nehmen Sie für die Höhe Maß von der Unterkante des Sturzes (der Maueröffnung) und der Oberkante des Fußbodens. Oftmals ist dieser im Rohbau noch nicht verlegt – deshalb muss hier die geplante Fußbodenhöhe (Waag- bzw. Meterriss) als Grundlage dienen. Dann messen Sie die Breite der Wandöffnung. Am besten messen Sie an drei Stellen und übernehmen den geringsten Wert.

Wandstärke messen

Die Wandstärke (geplant oder bereits realisiert) bestimmt die Tiefe der Zarge. Hier gilt es, auch Wandverkleidungen wie Putz, Paneele oder Fliesen hinzuzurechnen. Messen Sie auch hier an drei verschiedenen Stellen, aber wählen Sie dieses Mal den breitesten Wert. In der Regel bieten Zargen die Möglichkeit eines Toleranzausgleichs von bis zu ca. 20 mm, um Unebenheiten bei der Wand auszugleichen.

Anschlag links oder rechts?

Überlegen Sie, an welcher Seite die Bänder montiert werden sollen. Dies bestimmt die Öffnungsrichtung der Tür (Ausnahme: nach beiden Seiten öffnende Pendeltüren).

⇒ Unsere Holzhändler vor Ort helfen in der Regel gerne weiter, wenn es um das korrekte Aufmaß Ihrer neuen Innentüren geht. Ansonsten empfehlen wir einen Blick in unser starkes Sortiment an Innentüren sowie Glastüren – letztere können im Austausch oftmals in eine bestehende Holzzarge eingebaut werden.
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