BAMBUS - Phyllostachys pubescens

Botanische Bezeichnung

Phyllostachys pubescens MAZEL. ex H. DE LEHAIE

Weitere Handelsnamen

Moso, engl. Moso chikui

Vorkommen

China, eingeführt nach Japan, Süd-Korea, Westküste Nord-Amerikas

Eigenschaften

Die Vielfalt dieser Gräser sind schilfförmige Arten. Sie sind leicht an ihren hölzernen, knotigen Stängeln oder Halmachsen zu erkennen, die sich aus waagerechten, unterirdischen Rhizomen (verdickten Speichersprossen) entwickeln. Die Halmachsen bestehen aus hohlen Abschnitten, den Internodien, die regelmäßig durch feste Trennwände, die Nodien, unterbrochen sind. Der Bambus besitzt eine hohe Spannungswiderstandsfähigkeit, die mit Stahl vergleichbar ist.

Resistenz

Bambus enthält keine Resistenzstoffe. Bei Bodenkontakt wird er leicht von Pilzen befallen. Insektenbefall ist in Europa seltener, aber möglich.

Verbreitung

Verarbeitung: Zur Herstellung von Bambusparkett wird der Halm aufgeschnitten, bzw. geschält, und die Einzelteile unter Druckgepresst. Bambusparkett ist formstabil und leicht zu verarbeiten. Bambus wird auch zu plattenförmigen Werkstoffen verarbeitet.

Verwendung

Parkett, Möbel, Saunabereich, für Terassen nur im Trockenbereich

Daten

Kurzeichen DIN:

k. A.

Größe:

Höhe bis 25 m, Ø bis 0,20 m

Zugfestigkeit:

80 - 140 N/mm2

Gewicht:

k. A.

Druckfestigkeit:

20 - 40 N/mm2

k. A.

Biegefestigkeit:

84 - 120 N/mm2

Scherfestigkeit:

8 - 10 N/mm2

Rohdichte:

0,59 - 0,74 g/cm3

Schwindmaß: *)

7 % (radial)