ELSBEERE - Sorbus torminalis |
| Botanische Bezeichnung | Sorbus torminalis, Familie - ROSACEAE |
| Weitere Handelsnamen | Alisier Torminal, Atlasbaum, Arisbeere, Arlesbeere, Elzbeere, Alzbeere, Ruhrbirne, Schweizer Birnbaum, Wilder Sperberbaum |
| Vorkommen | Mittel- und Südeuropa | | |
| Eigenschaften | Das Holz weist eine rötlichweiße Holzfarbe auf, der Holzfaserverlauf und die Strahlen sind unregelmässig, die Gefäße sindzerstreut, die Jahresringe sind gut erkennbar - insgesamt ein schlichtes Aussehen. Der Elsbeerbaum ist eines der härtesten europäischen Hölzer. Er ist zerstreutporig, arbeitet und wirft sich beim Trocknen sehr. |
| Resistenz | Die Elsbeere ist nicht witterungsbeständig und ist anfällig gegen Pilz- und Insektenbefall. Dauerhaftigkeitsklasse DK 4-5. |
| Verarbeitung | Das feinfaserige Holz ist schwer, mittelhart, zäh, biegsam, elastisch, schwindet stark und läßt sich bei erhöhtem Kraftaufwand gut bearbeiten, drechseln und polieren. |
| Verwendung | Messinstrumente, Musikinstrumente, Maßstäbe, Maschinenteile, Drechseln, Verwendung der Früchte: Schnaps. |
| Daten | Kurzeichen DIN: | 0 TR | | |
| Größe: | Höhe bis 20 m, Ø bis 1,0 m | Zugfestigkeit: | ca. 100 N/mm² |
| Gewicht: | ca. 930 - 1.070 kg/m³(ungetrocknet) | Druckfestigkeit: | 45 - 55 N/mm² |
| ca. 650- 760 kg/m³(darrtrocken) | Biegefestigkeit: | 93 - 108 N/mm² |
| Rohdichte: | 0,75 g/cm³ | Schwindmaß: | 0,15 - 0,16 % (radial) |
| | | 0,30 - 0,36 % (tangential) |