Wand und Decke verkleiden mit Profilholz oder Paneelen

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Direkte Unterkonstruktion mit Holzlatten

Dachlatten (zum Beispiel 30 x 50 mm oder 40 x 60 mm) werden in einem Abstand von 60 cm voneinander an die Decke geschraubt. Es muss darauf geachtet werden, dass die Unterkonstruktion sauber waagerecht ausgerichtet ist. Unebenheiten können durch Distanzklötzchen ausgeglichen werden. Der Abstand zwischen zwei Dübeln sollte 80 bis 100 cm betragen.

Abgehängte Unterkonstruktion mit Holzlatten

Deckenhänger werden in einem Abstand von weniger als 140 cm an der Decke befestigt. Die Grundlattung sollte abwechselnd rechts und links abgehängt werden, um das seitliche Abkippen zu vermeiden. Unebenheiten werden durch die verstellbaren Abhänger ausgeglichen. Die Holzleisten der Traglattung dürfen höchstens einen Abstand von 80 cm zueinander haben.

Unterkonstruktion mit Konterlattung

In Feuchträumen (wegen der besseren Durchlüftung) oder bei größeren Unebenheiten wird eine Konterlattung angebracht. Zunächst werden mit einem Bohrhammer die Löcher für die Dübel gebohrt und die Grundlattung befestigt (40 x 60 mm). Senkrecht zur Grundlattung kommt die Konterlattung (24 x 48 mm oder 30 x 50 mm). Unebenheiten können mit Distanzklötzchen ausgeglichen werden.

Paneele oder Profilhölzer eignen sich ideal, Ihre Wohnideen umzusetzen und eine behagliche Wohnatmosphäre zu schaffen. Ganz nebenbei verschönern sie unebene Wände und Decken und isolieren zusätzlich für ein angenehmes Raumklima.

Schritt 1

Für Paneele bzw. Profilholz mit fester Feder und Paneele mit loser Feder stehen verschiedene Befestigungsysteme zur Verfügung. Fugenkrallen werden für Systeme mit loser Feder, Profilbrettkrallen für Systeme mit fester Feder verwendet. Diese Spezialklammern werden in die Nut eingelegt und angenagelt. Um die Paneele dabei nicht zu beschädigen, sollte dazu ein Handnagler verwendet werden.

Schritt 2

Die Paneele werden auf der Traglattung angenagelt. Die Latten sollten einen Abstand von 50 bis 60 cm haben und ein Mindestmaß von 18 x 35 mm besitzen. Bei unebenen Wänden muss die Lattung mit Keilen, Holzklötzchen oder speziellen Distanzscheiben unterfüttert werden.

Schritt 3

Die Traglattung wird an die Wand gedübelt. Zunächst werden mit einem Holzbohrer die Bohrungen in den Latten vorgenommen. Diese dienen dann als Bohrlehre für den Steinbohrer.

Schritt 4

Bei Wänden aus Beton oder Vollmauerwerk eignen sich Nageldübel für die Durchsteckmontage. Sobald der Nageldübel bündig sitzt wird er mit einigen Hammerschlägen eingeschlagen. Bei Bedarf lässt sich ein Nageldübel wie eine normale Schraube wieder herausdrehen.

Vertikale Verkleidung einer Innenecke

Die Breite des letzten Brettes ausmessen, das Element zuschneiden und glatt hobeln. Vom ersten Brett der anderen Wandseite die Feder abschneiden, um es rechtwinklig mit seinem Gegenstück zu vernageln. Das Eckteil einsetzen und durch versenkte Nägel fixieren.

Horizontale Verkleidung einer Innenecke

In der Ecke die Bretter stumpf anstoßen lassen. Dabei kann ruhig etwas Luft gelassen werden. Eine Hohlkehlenleiste aus dem gleichen Holz wie die Paneele bzw. Profilbretter deckt die Stöße sauber zu.

Außenecke bei vertikaler Verkleidung

Beim Endbrett wird die Feder weggesägt und die Schnittfläche glatt gehobelt. Aus optischen Gründen sollte vermieden werden, dass an der Außenecke links ein schmaler Reststreifen und rechts ein ganzes Brett zusammentreffen.

Außenecke bei horizontaler Verkleidung

Die Profilbretter der linken Seite werden bündig mit der Unterkonstruktion angebracht. Die der rechten Seite decken deren Stirnkanten anschließend zu. Zum Kaschieren der Außenecke bringt man eine Winkelleiste an.

Soll der obere Abschluss einer senkrecht angebrachten Holzverkleidung als Schattenfuge ausgebildet werden, wird unterhalb der Decke anstelle der Traglatte ein (in der Regel) mattschwarz lackiertes Glattkantbrett gleicher Dicke befestigt.

Alternativ zur Schattenfuge können Deckenabschlussleisten den Übergang zur Decke verkleiden. Geeignet sind z.B. Rechteck- oder Hohlkehlleisten. Sie werden entweder direkt unter der Decke oder bei unebenen Decken mit etwas Abstand montiert. Befestigungsklipse ermöglichen eine einfache, verdeckte Befestigung.