   | Schritt 1: Rahmenteile vorbereiten Legen Sie Längs- und Querrahmen zunächst so auf dem Boden aus, wie Sie sie später montieren wollen. Die Querrahmen liegen dabei in jedem Fall zwischen den Längsrahmen. Markieren Sie die Teile mit dem Dreieckssymbol, damit Sie bei der Arbeit immer wissen, was wohin gehört. Als Nächstes markieren Sie mit Bleistift die Umrisse der Querrahmen auf den Innenseiten der Längsrahmen. Innerhalb dieser Fläche zeichnen Sie je zwei Bohrloch-Positionen ein. Bringen Sie die Löcher mit Bohrmaschine und 4-mm-Holzbohrer ein und senken Sie sie auf den Außenseiten an. Nun bereiten Sie die Längsrahmen für die Aufnahme der Handtuchstangen vor: Markieren Sie zuerst mit Bleistift die Positionen der Bohrlöcher nach den Maßgaben unserer Zeichnung. Bringen Sie die Sacklöcher mit Bohrmaschine und 20-mm-Forstnerbohrer 16 mm tief ein. |
 | Schritt 2: Rahmenteile und Handtuchstangen miteinander verbinden Geben Sie Leim in die Sacklöcher der Längsrahmen. Stecken Sie dann die Handtuchstangen ein und verbinden Sie sie mit dem zweiten Längsrahmen. Eventuell austretenden Leim sollten Sie gleich mit einem feuchten Lappen entfernen. Pressen Sie die Leimverbindung mit Zwingen, bis der Leim getrocknet ist. Nun verbinden Sie noch die Querrahmen mit Akkuschrauber und Schrauben 4 x 60 mm mit den Längsrahmen. Tipp zum Verschrauben: zweier Holzteile Bohren Sie das Teil, durch das zuerst geschraubt wird, stets 0,5 bis 1 mm größer vor, als der Schraubendurchmesser ist; das Loch sollte für den Schraubenkopf angesenkt werden. Das Teil, in das als Zweites gebohrt wird, bohren Sie stets 1 mm kleiner vor, als der Schraubendurchmesser ist. Zu guter Letzt montieren Sie die Möbelstopper mit den mitgelieferten Schrauben oder Schrauben 3 x 20 mm unter dem unteren Querrahmen, damit der Handtuchhalter auf den Fliesen Ihres Badezimmerfußbodens nicht rutscht. |
 | Schritt 3: Holzoberflächen schleifen Um die Oberfläche so gut wie möglich bearbeiten zu können, sollten Sie sich ihr vor dem Zusammenbau des Möbels widmen. Brechen Sie zunächst alle Rahmenkanten, indem Sie sie mit 120er oder 180er Schleifpapier im 45°-Winkel bearbeiten, sodass eine kleine Fase entsteht. Die Sichtflächen schleifen Sie mit Ihrem Schleifer stets in Richtung der Holzmaserung zunächst mit gröberem (120er, 180er), dann mit feinerem (bis 240er) Schleifpapier. Danach werden die Flächen mit einem Schwamm gewässert, also nebelfeucht abgerieben. Beim Trocknen stellen sich vereinzelt lose Holzfasern auf, die Sie dann mit 180er Schleifpapier sachte entfernen. Danach ist das Holz bereit zur Oberflächenbehandlung. Kleiner Tipp: Achten Sie darauf, dass das Schleifpapier nicht zu stumpf ist, damit die Holzfasern abgeschnitten und nicht nur angedrückt werden. |
 | Schritt 4: Oberflächen beizen Mit Beizen bezeichnet man das Färben von Holz. Beize wird in der Regel mit einem Beizepinsel aufgetragen. Das Holz hat nach dem Auftrag der Beize noch keinen Oberflächenschutz; den erhält es erst durch Wachsen oder Lackieren. Lesen Sie zunächst die Verarbeitungs- und Sicherheitsratschläge des Herstellers sorgfältig durch. Arbeiten Sie in einem gut belüfteten Raum und vermeiden Sie dort Rauchen, Essen und Trinken. Tipp Beizen: Arbeiten Sie auf senkrechten Flächen stets von unten nach oben. Da Beize dünnflüssig ist und die Holzoberfläche stark saugt, kann die Beize sonst nach unten laufen und so genannte Nasen bilden, die sichtbar bleiben. |
  | Schritt 5: Oberflächen lackieren Lacke sind in vielen Varianten und Preislagen erhältlich. Ausschlaggebend für die Auswahl sind Verarbeitbarkeit, Ihre technische Ausstattung daheim und der Anspruch an Qualität und Haltbarkeit der Oberfläche. Lassen Sie sich im Fachhandel beraten. Und wenn Sie keine größere Erfahrung mit dem Lackieren haben, empfiehlt es sich, auf einem Probestück ein wenig zu üben. Die einfachste Lösung ist Lack aus der Sprühdose. Eine hochwertigere Variante ist z. B. Polyurethanlack, ein aus zwei Komponenten bestehendender Lack, der mit der Spritzpistole aufgetragen wird. Dazu mischen Sie Klarlack und Härter nach Herstellerangaben und füllen die Mischung in die Spritzpistole. Stellen Sie an einer Versuchsplatte die Düse und damit die Lackmenge ein. Stellen Sie den Sprühkegel bei Flächen breiter und bei Kanten schmaler ein. Tragen Sie nun die erste Lackschicht dünn auf. Beginnen Sie mit den Kanten und lackieren Sie danach die Flächen; diese in gleichmäßigen, parallel verlaufenden Bahnen. Auch dabei können sich - wie schon beim Wässern - nochmals Holzfasern aufstellen, die Sie nach Trocknung des Lacks in Maserungsrichtung mit 220er oder 240 Schleifpapier sachte entfernen. Verwenden Sie für die zweite Lackschicht den gleichen Klarlack wie bei der Grundierung. Diesmal können Sie den Lack etwas satter auftragen. Beginnen Sie wieder mit den Kanten und widmen Sie sich dann in gleichmäßigen, parallel verlaufenden Bahnen den Flächen. |