<-- zurück

Beistelltisch zur Gartenliege

Damit beim Relaxen coole Drinks und Lektüre immer griffbereit sind, haben wir zu unserer Gartenliege den passenden Beistelltisch entworfen. Als echter Faulenzer will man schließlich keinen Schritt zu viel gehen. Der Tisch besteht aus kleinen Leimholzteilen. Können Sie diese nicht im Holzfachhandel zuschneiden lassen, greifen Sie selbst zur (Stich-)Säge. Dabei empfiehlt es sich, mit Zwingen passende Leisten als Parallelanschlag auf das Werkstück zu spannen. Bei unserem Tisch werden zwei U-förmige Fußgestelle von einem Außenrahmen zusammengehalten; von innen verschraubte Platten sorgen für Stabilität. Beachten Sie, dass Fichtenholz - auch lackiert oder lasiert - weniger wetterbeständig ist als andere Holzarten. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, greifen Sie besser zu Teak- oder Robinienholz. Die folgende Bauanleitung ist auf Fichte-Leimholzplatte in 18 mm Stärke ausgelegt. Sollten Sie andere Materialien oder Stärken verwenden, müssen Sie die Stückliste entsprechend anpassen. Lassen Sie sich im Holzfachhandel oder bei Ihrem Tischler die benötigten Platten zuschneiden.

Schritt 1:
Füße und Querverbinder zu Untergestellen verschrauben -
Bohren Sie die Füße und den Querverbinder vor und senken Sie die Löcher an. Montieren Sie die Teile mit Akkuschrauber und Schrauben 4 x 60 mm zu einem U-förmigen Fußgestell wie in der Zeichnung dargestellt. Verfahren Sie ebenso mit dem zweiten Paar Füße.
Tipp zum Verschrauben zweier Holzteile:
Bohren Sie das Teil, durch das zuerst geschraubt wird, stets 0,5 bis 1 mm größer vor, als der Schraubendurchmesser ist; das Loch sollte für den Schraubenkopf angesenkt werden. Das Teil, in das als Zweites gebohrt wird, bohren Sie stets 1 mm kleiner vor, als der Schraubendurchmesser ist.

Schritt 2:
Untergestelle mit den Rahmenleisten verbinden -
Als Nächstes werden die langen Rahmenleisten mit den Fußgestellen verschraubt. Bohren Sie dazu das Fußgestell nach den Maßgaben unserer Zeichnung vor. Senken Sie die Löcher auf der zur Tischmitte zeigenden Seite an. Legen Sie die lange Rahmenleiste mit der Außenseite nach unten auf Arbeitsböcke. Richten Sie das Fußgestell mit Hilfe des Zollstocks so darauf aus, dass es zur Oberkante und zu den Schmalseiten links und rechts jeweils 18 mm Abstand hält (Materialstärke der Rahmenleisten und der Latten, die die Tischfläche bilden). Fixieren Sie Leiste und Gestell in dieser Position mit Zwingen. Nun können Sie die Teile mit Akkuschrauber und Schrauben 4 x 60 mm montieren. Gehen Sie mit dem anderen Fußgestell ebenso vor. Legen Sie eine der kurzen Rahmenleisten auf die Arbeitsfläche. Richten Sie die beiden Fußgestelle mit den montierten langen Rahmenleisten so darauf aus, wie die Teile montiert werden sollen. Fixieren Sie die Fußpaare mit Zwingen auf der kurzen Rahmenleiste und montieren Sie die Leiste mit Akkuschrauber und Schrauben 4 x 60 mm durch die vorgebohrten Füße. Mit der anderen kurzen Rahmenleiste verfahren Sie ebenso - und fertig ist das Tischgestell! Beachten Sie auch bei diesem Arbeitsschritt wieder die Hinweise unseres Tipps zum Verschrauben zweier Holzteile aus Arbeitsschritt eins.

Schritt 3:
Tischlatten aufschrauben -
Bohren Sie das Fußgestell an beiden Seiten mit je acht Löchern für die Verschraubung mit den Tischlatten vor.Positionieren Sie diese Löcher jeweils so, dass die Schrauben mittig in die Querverbinder greifen. Senken Sie die Löcher von oben an. Legen Sie die Tischlatten mit den Oberseiten nach unten auf die Arbeitsfläche, und zwar so, wie Sie im fertigen Zustand zueinander stehen sollen. Damit der Abstand zwischen den Tischlatten exakt eingehalten wird, arbeiten Sie mit Dinstanzklötzchen: die beiden äußeren Latten mit jeweils 5 mm Abstand zu den Rahmenleisten, die drei restlichen Latten ebenfalls mit 5 mm Abstand zu den Rahmenleisten. Alle Latten sollten jeweils 10 mm Abstand zueinander haben. Liegt alles korrekt, können Sie die Tischlatten mit Akkuschrauber und Schrauben 4 x 60 mm von unten durch die Fußgestelle verschrauben. Beachten Sie auch in diesem Arbeitsschritt wieder die Hinweise unseres Tipps zum Verschrauben zweier Holzteile aus Arbeitsschritt eins.

Schritt 4:
Verstärkungsplatten montieren -
Damit der Tisch richtig stabil wird, werden die beiden Fußgestelle zu guter Letzt noch mit Verstärkungsplatten versteift. Bohren Sie die Verstärkungsplatten zur Verschraubung an den Fußgestellen so vor, dass die Schrauben in die Füße und die Querverbinder greifen. Senken Sie die Löcher auf der zur Tischmitte zeigenden Seite der Verstärkungsplatten an. Legen Sie nun den Tisch mit einer Fußgestellseite nach unten auf Ihre Arbeitsfläche. Montieren Sie die Verstärkungsplatte mit Akkuschrauber und Schrauben 4 x 40 mm auf dem Fußgestell. Drehen Sie den Tisch auf die gegenüberliegende Seite und montieren Sie die zweite Verstärkungsplatte nach dem gleichen Muster - und fertig ist der Beistelltisch. Beachten Sie auch in diesem Arbeitsschritt wieder die Hinweise unseres Tipps zum Verschrauben zweier Holzteile aus Arbeitsschritt eins.

Schritt 5:
Holzoberflächen schleifen -
Um die Oberfläche unseres Beistelltischs so gut wie möglich bearbeiten zu können, sollten Sie sich ihr vor dem Zusammenbau des Möbels widmen. Brechen Sie zunächst alle Kanten, indem Sie sie mit 120er oder 180er Schleifpapier im 45°-Winkel bearbeiten, sodass eine kleine Fase entsteht. Die Sichtflächen schleifen Sie mit Ihrem Schleifer stets in Richtung der Holzmaserung zunächst mit gröberem (120er, 180er), dann mit feinerem (bis 240er) Schleifpapier. Danach werden die Flächen mit einem Schwamm gewässert, also feucht abgerieben. Beim Trocknen stellen sich vereinzelt lose Holzfasern auf, die Sie dann mit 180er Schleifpapier sachte entfernen. Danach ist das Holz bereit zur Oberflächenbehandlung. Kleiner Tipp: Achten Sie darauf, dass das Schleifpapier nicht zu stumpf ist, damit die Holzfasern abgeschnitten und nicht nur angedrückt werden.

Schritt 6:
Oberflächen lasieren -
Lesen Sie zunächst die Verarbeitungs- und Sicherheitsratschläge des Herstellers sorgfältig durch. Arbeiten Sie in einem gut belüfteten Raum und vermeiden Sie dort Rauchen, Essen und Trinken. Tragen Sie die Lasur mit einem Lasurpinsel satt auf und nehmen Sie überschüssige Lasur mit einem Lappen ab. Beachten Sie die vom Hersteller angegebenen Trocknungszeiten. Vor dem zweiten Auftrag ist ein Zwischenschliff mit 240er Schleifpapier fällig. Schleifen Sie auch diesmal stets in Richtung der Maserung. Wiederholen Sie dann den Auftrag wie im vorigen Absatz beschrieben.